Und die Stimmen bekommen Gewicht

Als hätte jemand den Verstärker aufgedreht verwandelt sich das Hintergrundrauschen, dieses leise Flüstern, das ständig daran erinnert was man nicht kann und was alles schlecht ist, von einem kleinen Rinnsal zu einem Fluss der sich nicht mehr überqueren lässt.

Mit der Zeit lernt man Brücken bauen. Wenn es gut läuft wächst die Brücke schneller als der Fluss. Es ist ein Spiel gegen die Zeit in der die ständige Angst zu versagen dich anschreit.
Nicht weglaufen, die Einsamkeit ertragen, akzeptieren, dass alles zusammenbrechen kann und es doch nicht tut.

Das Schiff in dem die Gefühle sitzen hat sich losgerissen und schrumpft. Immer kleinere Wellen bringen es aus dem Gleichgewicht. Ich spanne ein Segel und fahre davon. In ein Land aus Fantasie in dem mir nichts etwas anhaben kann, eine Welt voller fantastischer Möglichkeiten die sich das Kind erschaffen hat. Ein Moment der Ruhe, die Erinnerungen ziehen lassen und erkennen, das diese Welt ein schönes Trugbild der Vergangenheit ist, das nichts spürbares hat.

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