Und die Stimmen bekommen Gewicht

Als hätte jemand den Verstärker aufgedreht verwandelt sich das Hintergrundrauschen, dieses leise Flüstern, das ständig daran erinnert was man nicht kann und was alles schlecht ist, von einem kleinen Rinnsal zu einem Fluss der sich nicht mehr überqueren lässt.

Mit der Zeit lernt man Brücken bauen. Wenn es gut läuft wächst die Brücke schneller als der Fluss. Es ist ein Spiel gegen die Zeit in der die ständige Angst zu versagen dich anschreit.
Nicht weglaufen, die Einsamkeit ertragen, akzeptieren, dass alles zusammenbrechen kann und es doch nicht tut.

Das Schiff in dem die Gefühle sitzen hat sich losgerissen und schrumpft. Immer kleinere Wellen bringen es aus dem Gleichgewicht. Ich spanne ein Segel und fahre davon. In ein Land aus Fantasie in dem mir nichts etwas anhaben kann, eine Welt voller fantastischer Möglichkeiten die sich das Kind erschaffen hat. Ein Moment der Ruhe, die Erinnerungen ziehen lassen und erkennen, das diese Welt ein schönes Trugbild der Vergangenheit ist, das nichts spürbares hat.

Lizenz des Beitragsbildes

Hilfe! Der Rechner brennt!

In diesem Fall weiß wohl jeder was zu tun ist.

Für leichtere Fälle hat sich im Familien- und Freundeskreis irgendwie rumgesprochen, das ich ab und an mal eine Lösung finden konnte.

Am schnellsten geht das mit einem Blick auf den Rechner während der andere zuschaut. Damit das auch über die paar hundert Kilometer zwischen Wahl- und Heimat klappt gibts ab sofort hier den Teamviewer QS Link:

Teamviewer QuickSupport Download

Warum ich das mache? Ich möchte was lernen, Problemen auf den Grund gehen und Menschen die ich mag einfach helfen. Davon abgesehen ist so eine Teamviewer Lizenz wesentlich günstiger als eine richtig gute(!) Schulung in diesem Bereich – und autodidaktisch lernen war mir schon immer wesentlich lieber.

Weihnachten allein zu Hause

Weihnachten im Dauerlauf

Weihnachten ist seit vielen Jahren eine Zeit in der die Familie zusammen sitzt, Weihnachtslieder laufen, die Verwandschaft vorbei schaut und alle in dieser ständigen Geschäftigkeit fest stecken. Gehetzte Gespräche, Debatten über den richtigen Ablauf. Soll das so sein?

Ich bin vor zwei Jahren ausgewandert, raus aus dem Dorf im Thüringer Wald rein in die Metropolregion Hamburg. Der Trubel fühlt sich hier alltäglich an und im ersten Jahr sind wir zu Weihnachten noch zur Verwandschaft gefahren. Wieder Trubel. Zweites Jahr das Gleiche, mit erstem Kind. Klar ist es schön alle zu sehen und gerade nachdem ich soweit weg gezogen bin freue ich mich umso mehr. Aber etwas wichtiges fehlt völlig: Zeit für mehr als oberflächliche Nettigkeiten und Gesprächsgeplänkel. Wenn ich die Menschen die mir so am Herzen liegen schon sehe dann will ich auch Zeit und Raum für intensive Gespräche haben, will wissen wie es dem Gegenüber ergangen ist und wie seine Welt aussieht.

Weihnachten ohne Besuch…

Dieses Jahr also mal was anderes probieren. Habs auch frühzeitig angekündigt und war seit dem innerlich zerissen. Allen Freunden absagen und per Whatsapp mitbekommen wie sich verabredet wird. Zum Weihnachtsmarkt, zum Hoch die Tassen. Wie gerne wäre ich dabei.
(So sehr ich meine Kinder liebe aber manchmal möchte ich wirklich einen Pauseknopf fürs Familienleben.)

Dieses Jahr habe ich mit meiner Freundin und unseren drei Kindern also zu Hause verbracht, alleine, in Ruhe.
Naja soviel Ruhe wie man eben mit dieser Rasselbande haben kann.
Aber alleine mal eine halbe Stunde zu zweit ein schönes Essen genießen mit genau der Musik die wir hören wollten am Heiligabend war so schön. Für den Moment den Trubel ausblenden und durchatmen.

…mit Kommerz…

Und Geschenke? Diese Überflussgesellschaft kotzt mich an. Ich habe keine Ahnung was und wozu die Kinder noch mehr Spielzeug, Klamotten und Geraffel brauchen sollten. Zeit brauchen Sie, mit uns und wir brauchen Nerven und auch Zeit. Sowas kann man nicht kaufen, das wäre auch viel zu einfach.

Also stapeln sich entgegen aller Bitten doch wieder die Geschenke und Spielzeuge, werden gar nicht beachtet und landen in einer Ecke aus der sie früher oder später gespendet oder weiterverkauft werden.

… und Frustkäufen

Und wir „Großen“?
Sind in letzter Zeit so im Familienleben versunken und kaum noch vor die Tür gekommen (es ist für Couchpotatos echt schwer sich aufzuraffen und dann auch noch drei Kids anzuziehen bei der Kälte) das hier mal dringend was gemacht werden musste. Es gab also einen richtig geilen 1:10 RC Fitzer mit Brushless Motor, >60km/h schnell mit Allrad und macht bei jeder Beschleunigung ’ne Gänsehaut. So. Verrücktes, teures Geschenk mit Ausrede warums gekauft werden soll: Check!

Immerhin hats wirklich dazu geführt das wir vor die Tür sind, bei Sauwetter (das Teil ist ganz gut gegen Wasser geschützt) draußen im Wald und bei schlimmsten Sauwetter die Tiefgarage.

Natürlich ist so ein Renner gar nicht so leicht zu kontrollieren und somit hat er auch schon den ersten Schaden: Stoßdämpfer am unteren Querlenker abgerissen, an der Reservebohrung wieder angebracht und Achsteile bestellt. Demnächst erfolgt die Reparatur und vielleicht schreibe ich dann noch was dazu.

Noch ein Zeitvertreib für Zwischendurch?

Zweite Erkenntnis der Vorweihnachtszeit: Messer schärfen geht nur gut mit nem richtigen Schleifstein und ist gar nicht mal schwer. Es hat nicht mehr gebraucht als 30min Youtube Video kucken und ein passendes Schleifstein Set zu bestellen. Mit etwas Anfängerglück war ein paar Tage später nach einer guten halben Stunde die Schneide des großen Küchenmessers neu aufgebaut und hält – anders als mit den im Supermarkt erhältlichen Schleifutensilien nun schon seit 3 Wochen trotz intensivem Geschnippels gut durch. Und das bei einem 10€ Messer von dem ich immer dachte es wäre nur Schund weil jeden Tag wieder aufs neue stumpf.

Das wars für dieses Jahr und damit verabschiede ich mich und wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Statuspage bei Uptimerobot

Seit Kurzem muss man nicht mehr unbedingt den Umweg über die API nehmen und bekommt die Ergebnisse grafisch aufbereitet zur Verfügung gestellt.

Die Seite wird einfach im Dashboard erstellt, wobei man sich aussuchen kann ob alle vorhandenen Monitore oder nur ausgewählte angezeigt werden sollen.

Eine feine Sache für einen kostenfreien Dienst.

Quelle: Blogpost von Uptimerobot

Internet 2 Go – geht das schneller?

Es ist wieder einer dieser Tage an dem ich in aller Frühe im Zug sitze, mich auf einen Platz am Fenster mit Tisch freue und hoffe, dass der Hotspot im ICE läuft.
Nein tut er nicht. doch. nein. ein bisschen.

Also entweder tröpfeln jetzt die Daten über ICE Hotspot rein oder über EDGE.
Ein stabiles VPN ist unter diesen Umständen nicht drin und der Hotspot draußen.

Bleibt noch der persönliche Hotspot, aber Surfen über EDGE ist wirklich keine schöne Geschichte. Irgendwie muss man das doch beschleunigen können.

Idee: SOCKS Proxy mit Kompression über SSH
Man braucht:
Halbwegs stabile Mobilfunkverbindung
SSH Server
Putty

Erfahrung: Solange die Mobilfunkverbindung nicht länger abreißt, als das Timeout der SSH Verbindung, ist es gut nutzbar.

Wie konfiguriert man das nun?
Die Option für Kompression befindet sich bei Putty im Einstellungsbaum der Verbindung unter Connection->SSH: „Protocol Options“ -> Enable compression.

putty_compress
Den SOCKS5 Proxy hat Putty eingebaut, unter Connection->SSH->Tunnels:
SourcePort z.B. 1080, Destination bleibt leer, Haken bei Dynamic& Auto

putty_dynamic

Nächster Schritt: Firefox->Einstellungen->Erweitert->Netzwerk->Proxy->SOCKS
localhost und 1080 eintragen & externer DNS aktivieren

firefox_proxy

Spass:
Speedtest ausprobieren, mit SOCKS (mit 4G)

speedtest

Speedtest ohne SOCKS

speedtest_ohne

Wie man sieht kann man damit völlig unsinnige Ergebnisse produzieren.
Lediglich die Pingzeiten passen ganz gut.

Zusammenfassung:
Hauptsächlich ist es eine Spielerei, gefühlt gehen textlastige Webseiten und E-Mails schneller. Ob das nun an der Kompression, den flotteren DNS Abfragen dank Unbound oder anderen Effekten liegt kann ich nicht sagen.

Optimierungsmöglichkeiten:
Für den Testaufbau habe ich einen vorhandenen SSH User genutzt, der über pageant mit key keine Eingabe für den Verbindungsaufbau braucht.
Das bietet die Möglichkeit eines schnellen Wiederaufbaus nach Verbindungsverlust.
Will man das dauerhaft, vielleicht auch für interessierte Freunde, einbauen lohnt es sich einen extra User anzulegen, der nur die SOCKS Möglichkeiten nutzen darf und sonst nichts.
Einige Hinweise dazu finden sich im Ubuntu Forum.

 

 

 

 

 

Kundenbewertungen sind Werbung

In vielen Webshops gibt es Kundenrezensionen. Diese zeigen eine Kundenzufriedenheit in Prozent. Was hilft einem das für die persönliche Kaufentscheidung? Meistens nichts, aber es beeinflusst.

Gerade hat Steam sich dazu entschlossen, Reviews von externen Käufern nicht mehr in die Bewertung einfließen zu lassen.
Käufer die beispielsweise gar keine richtigen sind, sondern irgendwelche Bots denen ein Entwickler mit seinen Keys den „Nachweis“ über den Kauf erteilt hat um eine gefälschte, positive Bewertung zu ermöglichen.
Aber auch die leidenschaftlichen Anhänger einer Kickstarter Kampagne die gerne eine positive Bewertung abgeben möchten.
Beide fließen nicht mehr in die Kundenzufriedenheit / Bewertung in Prozent ein.

Jedes Mal wenn ich Bewertungen lese frage ich mich, ob dieses System überhaupt einen Mehrwert hat. Ein gefühlter Großteil schreibt zusammengefasst einfach nur: Habe keine Ahnung was ich eigentlich brauche / will und hab nach dem Kauf festgestellt: Ist nichts für mich.
Mehrwert gleich Null.

Wie so oft hilft also nur: Genau darüber nachdenken und aufschreiben, was man erwartet und dann anhand von möglichst ausführlichen Tests aus Zeitschriften oder verlässlichen Blogs abgleichen ob das Produkt den Wünschen entspricht.

Ich wünsche mir einen Filter/Ausschalter für Kundenbewertungen, denn ich möchte mir eine eigene Meinung bilden!

Kampf gegen Arbeitslosigkeit und Langeweile geht weiter! EUGH entscheidet!

+++Schalkzeilen+++Skandale+++Hintergründe +++

+++Brüssel: Gerade rechtzeitig zum Ende des Sommerlochs kommt die Beschäftigungstherapie vom EUGH+++

+++Gewerbeverband: Die Dienstleister im boomenden Markt für Linkprüfung können sich vor Aufträgen nicht mehr retten, immer mehr Firmen stellen Hilfsarbeiter ein.+++

+++Knut im Glück! Knut Müller aus Wanne-Eickel hat endlich seinen Traumjob: Stundenlang Surfen am Arbeitsplatz! +++

+++Digitalverband: Fimenchefs ächzen, Betriebsvereinbarungen müssen neu geschrieben werden, alle Mitarbeiter müssen mithelfen, jeder Link muss geprüft werden.+++

+++ Tagesblatt: Eine Mammutaufgabe! Links führen zu Links die zu Links führen. Wahnsinn!
Manche stecken seit Tagen in der Linkschleife, weil diverse Links einfach zurück zum Start führen! +++

Weitere Meldungen im Überblick

+++Die Ärztekammer stellt Hilfspersonal für die drohende Welle der Gelenkerkrankungen bereit. +++

+++Die Bundeswehr rückt zum Katastropheneinsatz im behördenweiten Intranet aus. +++

+++Die Finanzgurus investieren in Aktien der großen Anwaltskanzleien, der Wettlauf der Linkprüfer hat begonnen und die Widersacher bewaffnen sich bis an die Zähne, umwerben Linkprüfer mit Spitzenlöhnen. +++

+++Gewerkschaftsverband: Die Zahl der Unterschriften zur Petition gegen Urlaubsanspruch der Linkprüfer schießt in die Höhe, sollen aber nur Bots der Arbeitgeber sein.+++

+++Onlineangebote verschwinden zunehmend hinter Paywalls um ja keine Schwachstelle zu zeigen. +++

+++Sonderkonditionen für Anwälte: Freischaltung der Paywalls nur noch gegen Entrichtung des Jahresgewinnes.+++

+++Disruptive Zeiten! World Wibe Web nennt sich in Link Less Web um!+++

Jeder nutzt das Netz auf seine Art und das ist gut so.

Ein gut funktionierendes Netz? Ja bitte.
Eine Überholspur für den größeren Geldbeutel? Nein danke.
Setzt ein Zeichen für ein offenes, neutrales Internet.

Stimme abgeben: Jetzt.

Eine gute Infrastruktur kostet richtig Geld, keine Frage. Aber jeder sollte an den Innovationen teilhaben und von den Investitionen profitieren können.